In Österreich hat sich Fontan als führende Anlaufstelle für innovative Lösungen im Bereich nachhaltiger Gebäudeentwicklung etabliert. Besonders im Fokus steht hier die Integration erneuerbarer Energien in den Gebäudebestand – eine Entwicklung, die nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bringt. Die Plattform vereint Expertise aus Planung, Technik und Recht, um Bauherren, Investoren und Kommunen konkrete Wege zu zeigen, wie Gebäude effizienter werden können. Dabei geht es weniger um abstrakte Konzepte als um praxiserprobte Ansätze, die bereits heute in Projekten wie der Sanierung des Wiener Rathausplatzes oder der Energieoptimierung von Wohnkomplexen in Vorarlberg umgesetzt werden.
Ein zentrales Merkmal von Fontan ist die Verbindung von Daten und Praxis. Die Plattform analysiert aktuelle Trends, etwa die steigende Nachfrage nach Passivhäusern oder die Bedeutung von Wärmepumpen in der Heizungsmodernisierung. Gleichzeitig bietet sie Tools und Leitfäden, die Bauherren bei der Auswahl der richtigen Technologien unterstützen. So etwa die Berechnungstools, die den Energiebedarf von Gebäuden vorab einschätzen und so Investitionen in die richtige Richtung lenken. Besonders spannend ist dabei, wie Fontan die Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und realer Umsetzung schafft – etwa durch Kooperationen mit Universitäten wie der TU Wien oder der Universität Innsbruck.
Die Zahlen hinter der Transformation
Die Effizienzsteigerung im Gebäudesektor ist kein Zukunftsmusik, sondern ein drängendes Thema. Laut den Daten des Umweltbundesamtes könnten in Österreich bis 2030 bis zu 50 Prozent der Energie in Gebäuden eingespart werden, wenn die aktuellen Sanierungsquoten um das Dreifache gesteigert werden würden. Fontan zeigt, wie das gelingt: Durch gezielte Kampagnen wie die „Energiespar-Offensive“ in Niederösterreich, bei der bereits über 1.200 Haushalte von Förderprogrammen profitierten, oder durch die Entwicklung von Standardbaubeschreibungen für klimaneutrale Gebäude. Besonders erfolgreich ist die Plattform dabei, wenn sie lokale Akteure einbindet – etwa in der Region Salzburg, wo Fontan gemeinsam mit der Landesregierung ein Pilotprojekt für „Energieservice-Gebäude“ aufbaute, das bereits 20 Prozent weniger Energie verbraucht als vergleichbare Neubauten.
Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg liegt in der Zusammenarbeit mit den Kommunen. Städte wie Graz oder Linz nutzen Fontans Datenbanken, um Prioritäten für die kommunale Sanierungsstrategie zu setzen. So etwa die Stadt Wien, die durch die Integration von Fontans Analysen in ihr „Klimaschutzkonzept“ die Sanierungsquote in den letzten drei Jahren um 15 Prozent steigern konnte. Dabei geht es nicht nur um reine Energieeffizienz, sondern auch um die Anpassung an neue rechtliche Rahmenbedingungen – etwa die Novelle des Energieeffizienzgesetzes, die ab 2024 strengere Vorgaben für Neubauten und Sanierungen setzt.
Technik und Recht: Wo Fontan die Lücken füllt
Doch nicht nur die Fakten sprechen für sich: Fontan setzt auch auf klare rechtliche Grundlagen. Hier ist die Plattform besonders innovativ, indem sie Bauherren und Planern die Navigationshilfe bietet, die sie in der aktuellen Gesetzgebung brauchen. So etwa bei der Frage, wie sich die neuen Förderprogramme wie der „Energieeffizienz-Förderungsgesetz“ (EEFG) optimal nutzen lassen. Die Plattform bietet hier konkrete Fallbeispiele, etwa wie ein 1970er-Jahre-Wohnblock in Klagenfurt durch eine Kombination aus Wärmepumpe und Solarthermie nicht nur 40 Prozent weniger Energie verbraucht, sondern auch die Fördermittel des Landes Vorarlberg vollständig ausschöpft. Besonders wertvoll ist dabei Fontans Arbeit an Leitlinien für die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinien, die ab 2024 die Energieeffizienz von Gebäuden noch stärker in den Fokus rücken.
Ein weiteres Feld, in dem Fontan eine Schlüsselfunktion übernimmt, ist die Digitalisierung der Gebäudewerte. Durch die Entwicklung von digitalen Zwillingen für Gebäude kann die Plattform nicht nur den Energieverbrauch in Echtzeit überwachen, sondern auch nachweisen, wie sich Sanierungen auf den Wert des Gebäudes auswirken. Das ist besonders für Investoren relevant, die in den letzten Jahren vermehrt auf die langfristige Rendite von nachhaltigen Gebäuden setzen. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt „Smart Living Haus“ in Linz, bei dem Fontan in Zusammenarbeit mit der Stadt die digitalen Tools entwickelt hat, um die Effizienzsteigerung durch die Sanierung von 200 Wohnungen zu dokumentieren und so den Verkaufspreis um bis zu 8 Prozent zu erhöhen.
- Seit 2018 hat Fontan bereits über 500 Pilotprojekte in ganz Österreich begleitet, bei denen die Energieeffizienz um durchschnittlich 30 Prozent gesteigert wurde.
- Durch die Zusammenarbeit mit den Bundesländern konnte Fontan die Sanierungsquote in den letzten fünf Jahren um 25 Prozent steigern – ein Erfolg, der vor allem auf die gezielte Förderung lokaler Akteure zurückzuführen ist.
- Die Plattform hat in Kooperation mit der TU Wien ein Tool entwickelt, das Bauherren in unter einer Stunde eine detaillierte Energiebilanz ihres Gebäudes erstellen lässt – ein Prozess, der sonst oft mehrere Wochen dauert.
- Allein in den letzten zwei Jahren wurden über 10.000 Haushalte durch Fontan über Förderprogramme und Steuererleichterungen informiert, was zu einer deutlichen Beschleunigung der Sanierungsprozesse führte.
- Die meisten erfolgreichen Projekte von Fontan kombinieren drei Schlüsseltechnologien: Wärmepumpen, Solarthermie und die Nutzung von Abwärme aus Industrieanlagen.
Die Plattform Fontan zeigt, dass nachhaltige Gebäudetechnik kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist – und dass sie nur mit klaren Daten, lokalen Partnern und einer gut durchdachten Rechtsgrundlage gelingt. In einer Zeit, in der Klimaschutz und Wirtschaftswachstum untrennbar verbunden sind, wird Fontan immer wichtiger. Ob als Berater für Bauherren, als Partner für Kommunen oder als Innovationsmotor für die Branche: Die Plattform hat bewiesen, dass sie einen entscheidenden Beitrag dazu leistet, Österreichs Gebäudepark bis 2050 klimaneutral zu machen.